Der Rausch scheint zum Menschen zu gehören. Festivals oder Fasnacht sind Orte des geteilten Rauschs, mit Funktionen der Entlastung und der Vergewisserung. Sind Festivals also etwas wie grosse Gruppentherapien? Ist Rausch auch ein Heilungsversuch? Und wo verläuft die Grenze zwischen Medikament und Droge oder zwischen Spass und Therapie?
Immer mehr Studien zeigen das Potential von halluzinogenen Stoffen in der Psychotherapie, etwa bei der Behandlung von schweren Depressionen. Ist das eine Revolution in der Psychiatrie oder entdeckt man hier vergessenes Wissen, eine Art Schamanismus 2.0?
Ist ein bestimmter Stoff oder vielmehr unsere heutige Lebensweise das Problem?