Geld macht alles einfacher: Wie sonst soll man Brot gegen Fisch oder Sportabos gegen Möbel-Beratungen tauschen? Doch spätestens seit Menschen Geld gegen anderes Geld tauschen, Geld global investieren oder gar eigenes Geld erfinden können, ist Geld kein neutraler Vermittler mehr. Der Aufstieg der Börse, die Entgrenzung des Finanzsystems und die Digitalisierung beschleunigen die Eigendynamik des Geldes enorm. PhiloThiK wirft einen anthropologischen Blick auf das Geschäft mit Geld: Wie deuten Finanzanalysten Börsenkurse? Weshalb können Kapuzineraffen erfolgreich investieren? Warum gründen Menschen Krypto-Währungen? Und was macht die Künstliche Intelligenz mit der Branche der Geldvermehrer?
Geld ist heute kein neutraler Vermittler mehr
Gast: Stefan Leins, Professor für ökonomische Anthropologie, Uni Bern
Moderation: David Eugster