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So
8 Nov
11:00
Icon zum Typ Familien

Käfer

Veränderung muss nicht negativ sein – Kafkas Käfergeschichte für alle ab 5 Jahren
Theater Sgaramusch

50 min 
Ohne Pause
Schweizerdeutsch
Ab 5 Jahren
Familienkarte gültig

Der Vorverkauf öffnet am Do 8 Okt und endet am So 8 Nov um 09:45. Danach können Sie ihre Tickets an der Theaterkasse beziehen. Diese öffnet – wie die Theaterbar – 45 Minuten vor der Vorstellung.

Leichte Sprache

Gregor ist tapfer.
Jeden Morgen geht er zur Arbeit.
Er ist der einzige, der Geld für die Familie verdient.
Eines Tages aber geht Gregor nicht mehr zur Arbeit.
In seinem Zimmer ist es merkwürdig.
Mutter, Vater und Schwester hören ganz seltsame Laute.
Gregor verwandet sich in einen Käfer.
Seine Familie ist hilflos.
Als Käfer wollen sie Gregor nicht mehr haben.
Gregor stirbt.
Diese Geschichte ist sehr bekannt.
Dieses Mal wird sie für Kinder erzählt.
Und sie ist nicht nur traurig.
Veränderung kann nämlich auch was Gutes sein.

 

Normalerweise steht Gregor als erster auf und geht arbeiten. Er bringt Geld für die ganze Familie nach Hause. Am Morgen, an dem die Geschichte anfängt, ist etwas anders. Gregor steht nicht auf, geht nicht zur Arbeit. Er bleibt im Bett. Die Mutter, der Vater und die Schwester hören seltsame Geräusche aus Gregors Zimmer. Gregor hat sich verwandelt. Mutter, Vater und Schwester wissen nicht was tun. Der verwandelte Gregor hat in ihrem Leben keinen Platz. Er stirbt. 

Kafka für Kinder? Ja! Die Fragen, die sich aus Kafkas Erzählung ergeben, tauchen zu jeder Zeit, an jedem Ort unseres Lebens auf und stellen sich in jeder Familie, jeder Gesellschaft: Wie gehen wir um mit Unverständlichem, mit Störung, mit Fremdem? Im Stück sitzt das Publikum mitten im Geschehen und erlebt die Geschichte hautnah.

«Käfer»  behandelt Themen wie Ausgrenzung, Einsamkeit und Tod. Diese Themen begleiten sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Facetten und Lebenskontexten. Deshalb möchten wir sie nicht tabuisieren, sondern im Theater offen zugänglich machen.
Theater Sgaramusch zielt in «Käfer» nicht auf Traurigkeit, sondern auf Empathie, nicht auf Verzweiflung, sondern auf Möglichkeiten. Das Stück zeigt, dass eine Veränderung nicht bedrohlich ist, sondern eine Bereicherung. 

Für eine Welt mit Platz für alle Gregors, eine Welt, in der alle sein können, wie sie sind

Regie Corsin Gaudenz
Spiel Nora Vonder Mühll, Stefan Colombo
Ausstattung Demian Wohler
Sounds Anita Moresi

Support Stückentwicklung Sarah Gailer
Outside eye/Textmitarbeit Dagny Gioulami
Theaterpädagogik Franca Stengl
Produktionslietung Cornelia Wolf
Grafik Remo Keller

So
8 Nov
11:00
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Der Mann spielt Gregor, den Käfer, und sitzt auf seinem Bett. Die Frau stellt ihm etwas zu Essen hin.
© Peter Pfister
Der Schauspieler und die Schauspielerin gestikulieren wie wild.
© Peter Pfister
Der Mann steht neben einem Kasten, der ein Schattenspiel zeigt.
© Peter Pfister